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Karten für das Stück können Sie hier ab 20.5. 2012 zu reservieren
Kartentelefon: 0664 49 46 933
ab 21.5.2012, jeweils 18:00 - 20:00
Aufführungstermine:
8. Juni 2012, 20:30 Uhr
9. Juni 2012, 20:30 Uhr
15. Juni 2012, 20:30 Uhr
16. Juni 2012, 20:30 Uhr
17. Juni 2012, 20:30 Uhr
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1 d'Waschweiber
Die
Waschweiber sind bei einer typisch von Frauen zu erledigenden
Tätigkeit am Waschplatz zu sehen. Dabei erfährt der Zuseher, wie
schwer es die zu dieser Zeit weitgehend rechtlosen Frauen hatten.
Die
Diskussion zwischen dem evangelischen Pastor und dem katholischen
Pfarrer gibt einen Einblick in den damaligen theologischen Aufbruch
und die beginnende Aufklärung. Und man sieht, dass unsere modernen
Themen so neu gar nicht sind.
Letztlich
zeigt das Bild auch die Ausweglosigkeit, in der sich die Bevölkerung
damals gesehen und tatsächlich befunden hat. Aber auch, dass Gewalt
und Gegengewalt keine Lösung von Problemen darstellt.
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2: Schmiede
Die
Schmiede ist Treffunkt der Bauern. Hier erfährt der Zuseher über
die Hoffnungen und Ängste, über die Unterdrückung der Bevölkerung
und die herrschenden Ungerechtigkeiten. Einerseits hatten die
Lembacher damals durch das aufstrebende Webergewerbe eine große
Hoffnung auf eine bessere Zeit. Auf der anderen Seite provozierten
die ungezügelten Landsknechte, die ausserhalb jedes Rechtes die
Bauern und überhaupt das ganze Land terrorisieren, die friedliche
Landbevölkerung zur Gegenwehr und zum Aufruhr.
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3, Im Wirtshaus
Im
Wirtshaus finden wir dieselben LembacherInnen wie heutzutage auch,
Bürger, Bauern und Jugendliche. Der Alkohol lockert die Zungen und
fördert die Selbstüberschätzung, die aus einfachen Menschen
Landeshauptleute und Nationaltrainer macht. Der Bürgermeister bringt
die Markterhebungsurkunde aus Wien und hält dazu eine Rede, wie wir
sie auch von heutigen Politikern kennen.

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